Rubaiyat
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[Bearbeiten] Lage
Rubaiyat ist einer der Subkontinente Agons. Rubaiyat liegt als große Insel im Süd-Westen Agons.
Die Landschaft ist eine Wüste und es ist sehr trocken und heiß dort.
[Bearbeiten] Geschichtliches
Für tausende von Jahren floss die Angra durch Rubaiyat. Sie versorgte das Leben mit Wasser, trug Schiffe, ebnete Berge und erschuf so Ackerboden für die an ihren Ufern liegenden Siedlungen. Für die Sharjad war die Angra ewig und gleichbleibend. Ihre täglichen Gaben waren so sicher wie das Aufgehen der Sonne und ihre Überflutungszeiten schienen der selben göttlichen Vorbestimmtheit zu folgen wie der Frühling der an den Winter anschließt. Doch eines Tages passierte das undenkbare, kosmologisch unmögliche. Fast über Nacht hörte der kontinuierlich lebenspendende Fluss Angra auf zu fließen. Farmen, Städte und Schiffe der Sharjad lagen gestrandet an den Ufern ihres ausgedörrten Flussbettes.
In der Zwischenzeit erhob sich aus der Quelle der Angra eine rote, runenverzierte Pyramide. Während sie langsam aus den versiegten Quellen aufstieg krochen auch ihre Anhänger aus dem Wüstensand um Rubaiyat ein weiteres Mal zu erobern.
Es war die Rückkehr des Roten Pharaos, während der Thronkriege eine mächtige Gottheit, die sich selbst an die Stelle des Gottkönigs von Rubaiyat setzte. Ur-Khamset, auch bekannt als der Rote Pharao. Alle bisherigen Gottheiten des Wüstenkontinents wurden von ihm dahingeschlachtet oder gefangen genommen. Die sterblichen Bewohner wurden unterjocht und in seine mächtigen Armeen eingegliedert. Sein Ziel war die absolute Herrschaft über Agon die er durch Zugang zur Halle der Göttin zu erlangen suchte.
Letztendlich jedoch wurde der Rote Pharao von einer Allianz rivalisierender Götter besiegt. Bevor er komplett vom Angesicht Agons verschwand legte der Rote Pharao einen letzten, schrecklichen Fluch über all seine menschlichen Gefolgsleute, der ihnen das Wasser und Leben aus den Körpern zog. Von ihnen sind heute nur noch vertrocknete Skelette, die in der Wüste ausbleichen übrig. Auf diese Weise konnte Ur-Khamset sie scheinbar in Vergessenheit geraten lassen und ließ seinen siegreichen Feinden nichts als mit Knochen übersäte Ruinen.
Niemand konnte damit rechnen, dass Ur-Khamset seinen eigenen Tod vorhersah, ihn sogar vorbereitete indem er die Rote Pyramide im Bett des Sees Angra errichtete. Er durchsetzte die Pyramide mit einem Zauber der sein eigene Lebenskraft erhalten sollte bis die Sterne ihm eine Rückkehr ermöglichen können.
Als die Rote Pyramide dann aus dem Bett des Sees Angra emporstieg und tausende knochige Hände ihren Weg durch den in Jahrtausenden angehäuften Sand suchten versammelten sie sich in Ruybaiyats Wüsten um von dort aus über die Städte der unglückseligen Sharjad zu fegen. Schon jetzt flog die geflügelte Schlange des Pharaos von Schlachtfeld zu Schlachtfeld zu dem die meisten Städte Rubaiyats geworden waren.
Während die meisten der plündernden Horden des Pharaos früher einmal Menschen gewesen sind finden sich unter ihnen auch einige der seltsamen Giganten, die Avaris genannt werden und immer noch in den Wüsten Rubaiyats umherwandern. Obwohl die Kleidung einiger Skelette zur Unkenntlichkeit vermodert ist kann an den meisten noch die exotische Tracht erkannt werden die sie zu Lebzeiten trugen. Ihre Bewaffnung besteht zumeist aus sinnlich geschwungenen, fremdländisch verzierten Bronzewaffen.
Ur-Khamset selbst verweilt immer noch in der Roten Pyramide. Von dort aus befehligt er seinen Armeen über Halsketten, die Sonnen Ankhs genannt und nur von seinen höchsten Generälen getragen werden. Obwohl bisher niemand diesen selbstmörderischen Versuch auch nur gewagt hat wird gemunkelt das es dem Träger eines Sonnen Ankhs möglich sei die Rote Pyramide zu betreten.
[Bearbeiten] Der River's Orphans
Verdrängt von den Angriffen des Roten Pharaos zogen sich die verbliebenen Sharjad auf die Leenshards zurück, einer Reihe von grünen Inseln nördlich des Kontinents Rubaiyat die zumindest bisher noch nicht dem Einfluss den Roten Pharaos anheim gefallen sind. Besucher des Kontinents Rubaiyat machen gerne auf den Leenshards eine Pause und sehen sie als Stützpunkte für Expeditionen auf den Kontinent an, auf denen sie Handel mit ihrer Beute treiben können.
Ihre verzweifelte Suche nach Hilfe brachte die Sharjad dazu Abenteurergruppen und tapferen Einzelkämpfern, die Aufgaben im Kampf gegen den Roten Pharao übernahmen reich zu entlohnen. Die kurzfristigen Ziele der Sharjad richten sich darauf ihr Überleben nach der beinahigen Ausrottung durch die Truppen des Pharaos zu sichern. Auf lange Sicht jedoch suchen sie nach Möglichkeiten Ur-Khamset zu vernichten und Angra wiederherzustellen.
Die Rasse der Sharjad ist eine kleingewachsene Rasse, ähnlich den Alfar. Ihr Auffälligstes Merkmal ist sicherlich ihre azurblaue Haut. Ihre winzigen weißen Fangzähne ragen aus ihrem Unterkiefer heraus und ihre oft sehr langen Haare sind meist von rötlicher oder brauner Färbung. Die männlichen Sharjad legen viel Wert darauf ihren Bartwuchs als makellos gepflegten Schnurrbart zu tragen. Die Sharjad tragen weite weiße Roben über ihren außergewöhnlich leichten Rüstungen aus Mithril die aufgrund ihrer Besonderheit auch Sharjadpanzer genannt werden. Diese Panzer bieten einen guten Schutz, sowohl gegen Attacken als auch gegen die Hitze des Kontinents.
[Bearbeiten] Die Giganten des Sandes
Die Avaris sind nomadisch lebende Riesen die in kleinen Familienclans durch die Wüsten Rubaiyats wandern. Sie tendieren dazu sich in den an weit entlegenen und schwer erreichbaren Regionen aufzuhalten. Dort führen sie ihre Kamelherden von Oase zu Oase und schlagen sich durch das karge Leben als Nomaden. Die Avaris sind absolut fremdenfeindlich und greifen jeden den sie entlang ihrer Wanderwege, Lager oder Oasen entdecken an.
Im Grunde sind die Avaris riesige Elben. Sie sind ungefähr fünf Meter groß und ihre schlanken Körper und langen Gliedmaßen ähneln denen der Mirdain stark. Ihre bronzefarbene Haut kann nur selten unter den verschiedenen Lagen ihrer weißen Roben ausgemacht werden. Doch tragen die Avaris keine Schuhe und ihre riesigen Füße haben sich bestens daran angepasst auf dem heißen Wüstensand zu laufen. Sie kämpfen mit silbrig glänzenden Schwertern mit Wellenschliff, die sie Qadas nennen.
[Bearbeiten] Der See aus Glas
In dieser Region fand einer der apokalyptischen Schlachten der Thronkriege statt. Der gesamte Sand schmolz zu einem obsidianfarbenen Glas. In der Mitte dieser Ebene erhebt sich ein Berg mit einer verdrehten, gezackten Spitze auf welcher ein mächtiger Drache lebt, der alles was über die Ebene kommt angreift. Am Fuß dieser Bergspitze liegt der Eingang zu einem Gewölbe welches in die geheimen Kammern des Drachens in der Bergspitze führt. Die Kammer und der Weg dorthin werden von Serpentinen, einer bestialischen Reptilienrasse verteidigt die nur ihrem Drachenmeister gegenüber zahm sind.
[Bearbeiten] City of Winds
Tief in Zentralrubaiyat liegt die Stadt von Djinnlord, einem unsterblichen Magier der diesen unabhängigen Stadtstaat Jahrhunderte regierte. Bisher konnte Djinnlord den Angriffen des Roten Pharaos trotzen und seine untoten Generäle haben entschlossen die Stadt fürs erste zu meiden. Djinnlords Stadt ist die einzige intakte im Inland Rubaiyat's in der Reisende Handel treiben und rasten können.
Die Stadt liegt auf einer flachen Klippe aus Sandstein die sich über den Wüstensand erhebt. Sie ist umrundet von großen, stabilen Mauern in welchen auch der Eingang zu einer der reichhaltigsten Minen Agons zu finden ist. Djinnlords Stadt ist extrem wohlhabend und die Plätze und Gebäude sind wundervoll verziert. Umrundet von einem Park liegt im Zentrum der Stadt das Schloss Djinnlord. Es gibt viele Wasserspiele und Brunnen in der Stadt und verzaubertes Wasser sprudelt aus ihnen allen.
Zusätzlich zu den in blaue Tuniken gehüllten Sharjadsöldnern patrouilliert eine große Anzahl von Windelementaren durch die Stadt und ihre nähere Umgebung. Djinnlord selbst ist ein mit außergewöhnlichen Kräften ausgestatteter Sharjadzauberer der einen Weg gefunden hat sein Leben unendlich zu verlängern.
[Bearbeiten] Die Halls of Ana-Pur
Diese natürliche Höhlensystem in einer Felsformation im südlichen Rubaiyat wird als Geburtsstätte der Sharjadgöttin Ana-Pur angesehen. Die Höhlen und ihre angrenzenden Tempelanlagen sind nun in der Hand der Avaris um die Sharjad versuchen verzweifelt bestimmte Artefakte aus diesen Gebieten zu bergen. Der Höhleneingang ist eine enge Spalte die sich sofort mit dem Betreten weiter öffnet und die dahinterliegenden riesige natürliche Höhle freigibt.
Direkt im Eingangsbereich liegt ein Sharjadtempel dessen Eingang tiefer ins Höhlensystem führt dessen Haupthöhlen durch natürliche, enge Gänge verbunden sind. Der Weg durch den von den Avaris schwer befestigten Tempel ist der einzige über den man in dieses System gelangen kann.
[Bearbeiten] Das Angra Delta
Dort wo einst die Angra in den Spiegelsee floss befindet sich nun ein matschiges Sickerbecken von Sumpf. Das Gebiet ist nahezu unpassierbar wären da nicht einige Wasseradern die von den Avaris, die sich hier angesiedelt haben, angelegt wurden. Im Herzen des Deltas haben die Avaris eine Ebene angelegt auf der sie ihr Hauptlager errichteten.
Zwei Inselfestungen schützen die Eingänge zum Angra Delta eine wird von den Avaris als Vorposten genutzt die andere dient einem unsterblichen Magier, der in den Diensten des Roten Pharaos steht.
Eine große Stadt der Sharjad ist an der Grundwassergrenze des nun trockenen Flussbettes angelegt worden, wo die Angra einst in die Silk Coast Sea mündete. Diese schwer gerüstete Stadt war einstmals eine der größten Sharjad Siedlungen und bot den Angriffen der Horden des Roten Pharaos am längsten die Stirn. Obwohl die Diener des Pharaos viele der Gebäude und Mauern niedergerissen haben bietet die Stadt immer noch ein eindrucksvolles Bild, jedoch haben sich die Truppen des Pharaos fest niedergelassen.
Diese Stadt war Ausgangspunkt für jedweden Schiffsverkehr der über die Angra kam und der Platz an dem die Waren für die Verschiffung in Richtung der Leenshards und des Festlandes umgeschlagen wurden. Der am Ozean liegende Hafen befindet sich an der nordwestlichen Seite der Stadt und ist weitgehend intakt, wird allerdings auf das Schärfste von den Truppen des Pharaos verteidigt.










